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Moravia, 25. dubna 1848 - pražské poměry

Moravia, Brünn, 25. dubna 1848, č. 50, s. 200:

Prager Zustände. *

Die zweite Prager Deputation ist zurückgekehrt, und brachte große Zugeständnisse mit, so groß, daß der Billigdenkende anerkennen muß, das Ministerium durfte, ohne seine Pflicht dem ganzen Lande gegenüber zu verletzen, nicht weiter gehen. Die Stadt war glänzend beleuchtet, und Tausende bewegten sich ohne die mindeste Störung und ohne irgend eine Nachhilfe von Seite der Polizei durch die Straßen. Somit sollte jetzt jede Besorgniß vor einer Ruhestörung wegfallen, um so mehr, da selbst der gewaltige Umschwung der Dinge in den 3 Märztagen, wie die Prager mit Selbstgefühl rühmen, nicht einmal einer Fensterscheibe das Leben gekostet hat. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben! Es liegt eine schwüle Gewitterluft über der Stadt, und deutliche Vorboten des nahenden Sturmes zeigen sich. Ein Urtheil über die Stimmung einer ganzen Stadt ist nothwendiger Weise immer subjectiv, doch schien mir die Freude eine mehr äußerliche zu seyn, die Haltung der Menge schien mir so schweigend und ernst, als fühlte sie, daß wir erst am Anfange sind Trotz der friedlichen Art, in der sich hier die politischen Ereignisse bis jetzt entwickelt haben, ist die Ueberzeugung eine allgemeine, daß es zu einem Conflicte und zwar zu einem blutigen Conflicte kommen müsse. Es sind aber auch der Fragen so viele, über die eine Einigung nicht möglich ist. Die gerühmte Harmonie der deutschen und čechischen Bevölkerung besteht nur auf dem Papiere. Als die Nachricht nach Prag kam, in Wien wehe die dreifarbige Fahne, wollten die hier lebenden Deutschen eine schwarz-roth-goldene Fahne aufziehen (natürlich neben den unzähligen weißrothen Fahnen). Augenblicklich wurden sie vom Wenzels-Comité dringend aufgefordert, es zu unterlassen, weil es das Signal zu einem allgemeinen Blutbade wäre. Also ist es so weit gekommen, daß der Deutsche nicht mehr jubeln darf, über die Auferstehung des großen deutschen Vaterlandes! Auch die österreichische schwarzgelbe Fahne sieht man nirgends. Es herrscht also hier k. böhmischer, ausschließlich privilegirter Patriotismus. In Wien hat sich ein Comité gebildet, um die Rechte und Interessen der Deutschböhmen zu wahren. Warum sich in Prag kein solches Comité gebildet hat, dürfte aus obigen Andeutungen leicht zu errathen sein. Das Comité in Wien richtete ebenfalls eine Petition an Se. Majestät den Kaiser, welche der von Prag ausgehenden in manchen Stücken direct widersprach, z. B. verlangte sie engen Anschluß Böhmens an den Gesammtstaat Oesterreich und durch diesen an Deutschland. Das Zusammentreffen der zwei Deputationen desselben Landes mit entgegengesetzten Petitionen in den Vorsälen der Hofburg soll sehr lebhafte Auftritte veranlaßt haben. Die Sache wäre komisch, wenn sie nicht so traurig wäre.

(...)

* Zufällig verspätet.

Brünner Zeitung, 14. června 1915, Brno - otázka vyvěšování praporů

V Moravské orlici z 14. 6. 1915 byl zveřejněn článek týkající se otázky vyvěšování praporů. Tento zde již byl v přepisu zveřejněn jako součást článku věnujícího se moravským zemským barvám v roce 1915 (otázka vyvěšování praporů, uveřejnění schválených nových znaků rakousko-uherského mocnářství a rakouských zemí v říšském zákoníku). Německé znění dokumentu místodržitelství z 11. června vyšlo 14. června 1915 v Brünner Zeitung. Nepatrné rozdíly oproti původnímu textu jsou maličkostmi.

(Zur Frage der Beflaggung.) Aus Anlaß zahlreicher Anfragen über Art und Dauer der Beflaggung bei für unser Vaterland besonders frohen Ereignissen können wir auf Grund der von maßgebender Seite eingeholten Informationen folgendes mitteilen: 1. Die Beflaggung hat in erster Linie in den österreichischen Farben (schwarz-gelb), dann in den ungarischen Farben (rot-weiß-grünn), in den mährischen Landesfarben (gelb-rot) und in den Farben unserer treuen Verbündeten nämlich Deutschlands (schwarz-weiß-rot) und der Türkei (rot mit weißem Halbmond und weißem Stern) zu erfolgen. 2. Bei einer Beflaggung in den Farben anderer Kronländer wäre jedenfalls auch in den Reichsfarben (schwarz-gelb) zu beflaggen, da die alleinige Beflaggung in den Farben eines Kronlandes leicht als Demonstration gegen die Reichsfarben aufgefaßt werden könnte. 3. Die Beflaggung hat in den Städten womöglich von Haus zu Haus lückenlos zu erfolgen. Eine schwache Beflaggung einer Stadt, Stadtteiles usw. müßte als Zeichen mangelnden Patriotismus der Bevölkerung angesehen werden. In den kleineren Ortschaften hätten zumindestens das Gemeindehaus, das Pfarrgebäude, die Schule und ähnliche beflaggt zu werden. 4. Was die Dauer der Beflaggung betrifft, so dürfte im allgemeinen eine 48stündige Beflaggung am entsprechendsten sein. Im übrigen mögen sich die Privatpersonen, was die Dauer der Beflaggung betrifft, nach den öffentlichen Gebäuden richten. Das oft nur aus Bequemlichkeit oder Vergessenheit überlange Hängenlassen von Fahnen wäre unbedingt zu vermeiden. 5. Die Staatsgebäude beflaggen nur aus ganz besonderen Anlässen über höheren Auftrag; dies ist jedoch kein Hindernis für eine initiative möglichst zahlreiche Beflaggung durch die Bevölkerung bei freudigen Anlässen.

Mährisches Tagblatt, 15. června 1915 - vlajky a zemské barvy válkuvedoucích zemí

V čísle Mährisches Tagblatt z 15. června 1915, č. 134, je v době, kdy byl v Moravské orlici uveřejněn pokyn ke způsobu vyvěšování praporů, na straně 6 článeček, v němž byly popsány vlajky a zemské barvy válkuvedoucích zemí. Zaujme seřazení barev přičítané zde ruské vlajce, které je odlišné od vlajky ruského impéria během první světové války a pořadím připomíná slovanskou vlajku.

(Die Fahnen und Landesfarben der kriegführenden Länder.) Es dürfte ein nicht jedem bekannter Zufall sein, daß die Farben Deutschlands und Oesterreich-Ungarns Feinde rot-blau-weiß sind und zwar: England weiß, durch ein rotes Kreuz in vier Felder geteilt, von denen das Feld oben am Flaggenstock ein rotes Trippelkreuz auf blauem Grunde zeigt, Frankreich führt, wie bekannt, die Farben blau-weiß-rot senkrecht zum Fahnenstock, Rußland blau-weiß-rot in wagerechten Streifen, Serbien rot-blau-weiß gleichfalls in wagerechten Streifen und Montenegro weiß-blau-rot wagerecht. Hierzu gesellt sich Belgien schwarz-gelb-rot senkrecht zum Fahnenstock. Durch den Hinzutritt Italiens zu unseren Feinden ist nun diese blau-weiß-rote Harmonie gestört und außerdem der Weg zu Verwechselungen gegeben, indem nämlich die Landesfahne des Königreiches Ungarn die Farben rot-weiß-grün in wagerechten Streifen als Landesfarben zeigt, hat Italien die gleichen Farben in umgekehrter Folge grün-weiß-rot und senkrecht zum Fahnenstock. Daß das Kaiserreich Oesterreich schwarz-gelb und Deutschland schwarz-weiß-rot seine Farbe nennt, ist allgemein bekannt. Ein schönes Bild, wie die drei Fahnen der treuen Bundesgenossen Deutschland, Oesterreich und Ungarn ihren tapferen siegreichen Heeren vorschweben, gibt z(um) B(eispiel) das Titelbild zu Bongs illustrierter Kriegsgeschichte "Der Krieg 1914-15 in Wort und Bild".

11. června 1915, Brno - k otázce o vyvěšování praporů

V novinách Moravská orlice z 14. 6. 1915 byl zveřejněn článek týkající se vyvěšování praporů. Dále následuje tomuto předcházející dokument místodržitelství v této věci z 11. června v německé a české řeči. Polemika nebo kritika se nepřipouštěla.

Důvěrné pokyny j vlajkové výzdobě veřejných budov:

K. k. Statthalterei-Praesidium für Mähren.

Brünn, am 11. Juni 1915.

Zahl: 34294/Praes.

Beflaggung.
2 Beilg.

"Vertraulich!"

An alle Herren k. k. Bezirkshauptmänner, den Herrn k. k. Hofrat und Polizeidirektor in Brünn und den Herrn Leiter des k. k. Polizeikommissariates in Mähr. Ostrau.

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In der Anlage erhalten Euer Hochwohlgeboren eine auf die Beflaggungsfrage bezughabende Notiz mit der Einladung ihren vollständigen Abdruck in der dortbezirkigen Presse ungesäumt veranlassen zu wollen.

Es ist selbstverständlich, dasz bei Abdruck der Notiz jede Berufung auf einen amtlichen Charakter derselben zu unterbleiben hat, gleichzeitig auch, dasz jede Polemik oder Kritik derselben unzulässig ist.

Euer Hochwohlgeboren wollen nötigenfalls in der geeignet erscheinenden Form insbesondere auch darauf einwirken, dasz die Anerkennung für die Tapferkeit der ungarischen Truppen, die sich ebenfalls besonders hervorgetan haben, durch eine entsprechende Beflaggung in der ungarischen Farben zum Ausdrucke kommt.

Der k. k. Statthalter:

z. Zl. 34294 praes. ai 1915.

Zur Frage der Beflaggung.

Aus Anlasz zahlreicher Anfragen über Art und Dauer der Beflaggung bei für unser Vaterland besonders frohen Ereignissen können wir auf Grund der von maszgebender Seite eingeholten Information folgendes mitteilen:

1) Die Beflaggung hat in erster Linie in den österreichischen Farben (schwarz-gelb), dann in den ungarischen Farben (rot-weiss-grünn), in den mährischen Landesfarben (gelb-rot) und in den Farben unserer treuen Verbündeten nämlich Deutschlands (schwarz-weiss-rot) und der Türkei (rot mit weissem Halbmond und weissem Stern) zu erfolgen.

2) Bei einer Beflaggung in den Farben anderer Kronländer wäre jedenfalls auch in den Reichsfarben (schwarz-gelb) zu beflaggen, da die alleinige Beflaggung in den Farben eines Kronlandes leicht als Demonstration gegen die Reichsfarben aufgefasst werden könnte.

3) Die Beflaggung hat in den Städten womöglich von Haus zu Haus lückenlos zu erfolgen. Eine schwache Beflaggung einer Stadt, Stadtteiles u. s. w. müsste als Zeichen mangelnden Patriotismus der Bevölkerung angesehen werden. In den kleineren Ortschaften hätten zumindestens das Gemeindehaus, das Pfarrgebäude, die Schule und ähnl. beflaggt zu werden.

4) Was die Dauer der Beflaggung betrifft, so dürfte im allgemeinen eine 48 stündige Beflaggung am entsprechendsten sein. Im übrigen mögen sich die Privatpersonen, was die Dauer der Beflaggung betrifft, nach den öffentlichen Gebäuden richten. Das oft nur aus Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit überlange Hängenlassen von Fahnen wäre unbedingt zu vermeiden.

5) Die Staatsgebäude beflaggen nur aus ganz besonderen Anlässen über höheren Auftrag; dies ist jedoch kein Hindernis für eine initiative möglichst zahlreiche Beflaggung durch die Bevölkerung bei freudigen Anlässen.

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z. Zl. 34294 praes. ai 1915.

K otázce o vyvěšování praporů.

Vzhledem k četným dotazům jaké prapory dlužno při událostech pro naši vlasť zvláště radostných vyvěsiti a po kterou dobu má výzdoba trvat, sdělujeme na základě informací došlých z příslušného místa, následujíc:

1) Prapory buďtež v prvé řadě v barvách rakouských (černo-žluté) pak v uherských barvách (červeno-bílo-zelené) v moravských zemských barvách (žluto-červené) a v barvách našich věrných spojenců Německa (černo-bílo-červené) a turecka (červené s bílým půlměsícem a bílou hvězdou).

2) Vyvěsí-li se prapory v barvách jiných korunních zemí, dlužno v každém případě též říšskými barvami (černo-žlutou) zdobiti, jelikož samotné vyvěšení praporu v barvách některé korunní země snadno by mohlo býti pokládáno za demonstraci proti barvám říšským.

3) Prapory vyvěsiti dlužno ve městech pokud možno na každém domě. Nedostatečná výzdoba některého města, části města a. t. d. musila by se považovati za nedostatek vlasteneckého smýšlení obyvatelstva. V menších obcích nutno prapory zdobiti nejméně obecní dům, farní budovu, školu a t. d.

4) Pokud se týče doby, po kterou zůstanou prapory vyvěšeny, je výzdoba po 48 hodiny dobou asi nejpřiměřenější. Ostatně mohou se soukromé osoby, pokud se týče trvání výzdoby říditi budovami veřejnými. V každém případě dlužno však se vyvarovati, aby prapor, jak se často z pohodlí neb zapomětlivosti stává, zůstával příliš dlouho vyvěšen.

5) Státní budovy vyvěšují prapory pouze za zcela zvláštních příležitostí na vyšší rozkaz; tato okolnost není však nikterak překážkou, aby obyvatelstvo při radostných příležitostech z vlastního popudu výzdobu svých domů neprovedlo.

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Citace zdroje dokumentu: MZA v Brně, B 13 Moravské místodržitelství – presidium, litografie, kr.

Lidové Noviny, President republiky Tomáš Garrigue Masaryk na Moravě na konci června 1924

Lidové Noviny, 20. 6. 1924 - ráno

President republiky na Moravě.

Doma
rt - Brno 19. června.
(...)
President navštívil za časného odpoledne město Hustopeč, kdysi nedobytnou baštu německou. Německé obyvatelstvo vítalo ho, nezapírajíc svého němectví a odlišnosti svého myšlení a cítění. Jejich "Heil!" snažilo se vyrovnati pozdravům obyvatelstva českého. President ocenil uznale německou houževnatou vytrvalost a pracovitost. V těch okamžicích měli jsme dojem, že dlouhé nepřátelství utichá jako hladina vodní, která se může občas rozčeřit, hodí-li se kamenem, ale která se opět usadí a ustálí v klidné zrcadlo, až kola vln budou stále širší a nižší a posléze docela zaniknou. Vítali jsme osvoboditele z poroby a byl vítán rovněž osvoboditel z neplodné nenávisti.

Na cestě Nosislavou.
(...)
V Nosislavě nedaleko evangelického kostela visel přes silnici bílý prapor s nápisem zdaleka viditelným: Na věky živ buď!
(...)
V Hustopeči.
(...)
Město ozdobeno bylo nejen prapory barev městských, modrobílé, na věžích chrámů a na radnici byly dva velké prapory černo-červeno-zlaté a černo-červeno-zlaté vlajky naplňovaly okna domů na náměstí. Na volném místě u radnice stál jednoduchý stolek, pokrytý zeleným suknem a několik židlí.
(...)
Tři dámy v bílých toaletách přistoupily k presidentovi, nesouce stříbrný pohár, naplněný vínem révy z vinohradů hostopečských, a starosta města požádal presidenta, aby okusil, co plodí úrodná půda nejbližšího okolí.
(...)

Návrat.
Za nádherného letního podvečera navracel se president několika dědinami, kudy dnes již projel, a pak odbočil na cestu přes Krumvíř ke Kloboukám, k Rozařínu a Moutnici. I v těchto obcích obyvatelstvo připravilo mu uvítání plné dětinské radosti a vděčnosti. Každá dědina vyzdobila se po svém. A nejen dědina, touha, aby president nemohl zapomenouti na jejich lásku, pudila je k tomu, že zdobili i telegrafní tyče a stromoví, daleko za obcemi. U jedné z těchto dědin spatřili jsme vlajky na telegrafních tyčích, jinde kmeny stromů byly ovázány stuhami v národních barvách, skoro všude byla silnice uprostřed osady vroubena chvojím a břízami.
(...)

Lidové Noviny, 20. 6. 1924 - odpoledne

President doma.
sh. - Brno 20. června.

Moravské Slovensko, města i dědiny, v širokém pruhu od Židlochovic po Bojkovice, slaví velké svátky. Domy jsou olíčeny lépe než o Božím hodě, podrovnávky všech barev planou na prudkém červnovém slunci, i v postranních uličkách je zameteno před každou chaloupkou. Prapory a praporečky se vesele třepetají, leckde cesty posijány kvítím, a kde neměli dost růží, nejraději by byli i ploty zakryli růžičkami z červeného a bílého hedvábného papíru.
(...)
Jako ani po padesátiletém pobytu v Praze neodložil rodného nářečí, prozrazuje naráz svůj původ slovenským snáď a nerád, tak i jinak se osvědčoval vždy Moravanem a Slovákem.
(...)
A ježto láska budí lásku, moravský lid splácí presidentovi jeho příchylnost k domovině opravdovou úctou a láskou. Moravané nevzplanou rychle a neprojevují své lásky vzrušenými výkřiky. Nelze mluvit o obligátním "nadšení" při vítání presidenta v moravských městech a dědinách. Je to, jako když se vrátí otec po dlouhé době domů. Děti se trochu ostýchají, ale každé se hrne, aby tatínka uvidělo a přivítalo. Příjezd presidentův opravdu pohnul celým krajem. Lidé opouštějí práci na polích a s kosami a hráběmi na ramenou vroubí cesty, aby spatřili svého velikého krajana. A kdo jej slyší mluvit, raduje se, že tento slavný Evropan zůstal opravdu jejich svým tělesným rázem, temperamentem i způsobem mluvy. T. G. Masaryk přesvědčuje Moravu, že možno zůstati Moravanem při věrnosti k národní jednotě bez separatismu a bez moravského sněmu.
(...)
Se Sokolem celé české Brno a celá Morava uvítá presidenta na horké půdě slavných sletových dnů r. 1914. Je nám tak dobře a blaze, vždyť je tatíček zase doma.

(...)
Zítra v Brně.
- Brno 20. června.
Pan president republiky přijede do Brna zítra v 15.30 hodin autem z Židlochovic. Ulice brněnské nabyly již dnes dopoledne svátečního rázu květinovou, obrazovou, praporovou a j. výzdobou domů i obchodů.

(...)
Denní zprávy.
Jubilejní vzpomínka.

V roce 1914 byla v Holešově pořádána Hanácko-valašská výstava, která při přípravách slibovala veliký úspěch, výstava, jejíž zahájení bylo těsně po sarajevském atentátu, a výstava, která předčasně skončila několik dnů po vyhlášení mobilisace. Několik dnů po tom, když návštěvníci i vystavovatelé - mužského rodu - přes Holešov v dlouhých vlacích odjížděli ve stejnokrojích rakouských vojínů do Haliče.

Jeden den výstavy má vztah k letošnímu zájezdu presidenta Masaryka na Moravu. Bylo to několik dnů po zahájení, několik dnů po oficiálních návštěvách, když ráno na výstavišti se rozhlásilo, že výstavu navštíví říšský poslanec za valašskomeziříčský okres profesor Masaryk.
(...)
Byl pěkný, slavný den, když profesor Masaryk, říšský poslanec, procházel výstavu a utěšoval pořadatele, že to dlouho trvat nebude, a že pak na výstavě bude teprve veliká návštěva. To byl jen nějaký týden před tím, kdy pak musely býti červenomodrobílé výstavní pavilony natřeny vápnem, kdy potom nastala persekuce a útisk všeho českého. A byla to poslední návštěva říšského poslance dra Masaryka na Moravě.

Na Moravu zavítal již pak jako president samostatného státu českého po válce a po zažehnání velikého nebezpečí, které národu českému hrozilo, a které on změnil v radost a svobodu.

(...)

Lidové Noviny, 21. 6. 1924 - ráno

President republiky na Moravě.
Němci a president.

rt - Brno 20. června
(...)
Překvapením největším bylo arciť město Znojmo. Usilovalo se ještě nedávno, aby bylo odtrženo od našeho státu. A objevilo se dnes, že v republice nazývají je svým domovem s pýchou Češi i Němci. Na domech německých vlály vedle praporů červeno-zlatých naše vlajky. Zdálo se, že Němci napjali veškeré síly, aby nezůstali pozadu. Zračil se v jejich snaze tradiční rys německé povahy: smysl pro pořádek a zakořeněná úcta k státnímu zřízení.
(...)

V Pohořelicích.
Přesně podle ustanoveného programu odejel dnes president ze zámku židlochovského o 9. hod. K jeho průvodu připojil se dnes také ministr vnitra Malypetr a zemský hejtman dr. Pluhař. První obcí, kterou president projel, byly Vojkovice, ves většinou německá. Na pokraji byla oslavná brána a na domech střídaly se vlajky československé s prapory barev německých. Za nedlouho vjelo auto na říšskou silnici, ovroubenou s obou stran nádherným stromořadím vysokých akátů. Pohled na úrodnou rovinu, na které vlní se již prošedávající žita, byl úchvatný. Cestu presidentovu vroubily čestné stráže hasičské a zejména mnoho cestářů v parádních uniformách. Před Pohořelicemi očekávala presidenta sokolská jízda, která ho doprovázela městem. Ulice byly již od rána přeplněny davy obyvatelstva místního i z okolí, různými organisacemi, spolky českými a německými. Menšinové obce byly hojně zastoupeny školní mládeží, kterou sem vypravil odbor Národní Jednoty v Dolních Kounicích a tamní starosta Gottwald. Špalír tvořily tělocvičné spolky německé, sionistické a především Sokolstvo v krojích. Před tribunou uprostřed města byl les praporů sokolských.
(...)

Když president domluvil, ozvaly se na ochozu kostelní věže opět fanfáry z Libuše, které zněly velmi jemně a čistě vysoko pod jasným letním nebem.

Ve smíšeném kraji.

Za Pohořelicemi projížděl president obcemi vesměs s německým obyvatelstvem. Nechtěla z nich zůstati ani jediná pozadu, zbudovaly u silnice oslavné brány, ozdobené v národních barvách a v barvách státních, s nápisy na uvítanou skoro vesměs českými. Po levé straně silnice stály pravidelně děti české, po straně pravé děti německé. Měly v rukou praporečky a byly ověnčeny květy, děti německé téměř všude chrpami. Mezi jednotlivými obcemi stáli na stráži hasiči, kteří oznamovali si příjezd presidentův trubkovými signály. Na těchto mužích byla patrna železná disciplina vojenská. Zdravili uctivě a z celého jejich chování bylo zřejmo, jak hluboko u nich zakořenila úcta k autoritě státní. S polí přibíhalo dělnictvo a toho bylo téměř všude nejvíce z vítajících. Malebné skupiny starců a stařen čistého německého typu mávaly srdečně na všechna auta presidentovy družiny. Byl to pohled skutečně povznášející a potěšující, neboť prozrazoval, že německé obyvatelstvo, i když má své stížnosti a trpkosti, cení si vysoko pořádku, uznává moc úřadů a je věrno své zděděné tradici. Zvlášť krásné bylo přivítání v obci Branišovicích a u Miroslavi. Tam shromáždilo se obyvatelstvo několika dědin, české i německé, a v družném shromáždění vítalo presidenta jásavým voláním. Lidé toužili podati presidentovi kytice a dosáhli opět na několika místech toho, že auto presidentovo jelo buď zcela zvolna nebo se zastavilo. Čím blíže přijížděl president ke Znojmu, tím bylo zřejmější, že obyvatelstvo obou národností soupeří nejen v okázalosti, nýbrž také v srdečnosti projevů oddanosti.

U křižovatky miroslavské zastavilo auto presidentovo a vládní komisař z Miroslavi Kříž pozdravil presidenta jménem obce a českého obyvatelstva, člen městské rady Tichy jménem obyvatelstva německého. Školní děti z okolí byly seskupeny po obou stranách cesty, označeny praporky v barvách německých a státních a s očima planoucíma radostí presidenta pozdravily. Rovněž upřímně zdraven byl president v obcích Kršenci a Lechovicích.

Na pokraji města Znojma stál na vyvýšenině špalír české drobotiny, takže stráň byla jimi poseta jako zahrádka.

Znojmo.

Dávno, ba snad ještě nikdy neprožilo Znojmo tak svátečních chvil jako dnes. Od časných hodin ranních sjížděly se do města zástupy venkovského lidu. Vlaky ke Znojmu byly přeplněny svátečně oděnými lidmi, lid toužící shlédnout presidenta sjížděl se z venkova na zdobených vozech. Znojemsko je zemědělský kraj, jak zdůrazňují opětovně řečníci a president přijel do města právě v době senoseče. Krásný den nutkal k pilné práci na polích, leč kdo jen mohl spěchal dnes do města slavit významný svátek. Město bylo do slova v záplavě praporů v barvách státních, městských i německých, domy zdobeny byly bohatě praporky, věnci, koberci a portréty presidentovými. Zde byl domek jako poset bíločervenými praporky, vedle zas praporky červeno-žlutými. O půl 10. hodině začalo se řaditi vojsko do špalírů, od Vídeňské třídy na náměstí Republiky a odtud až ke hradu. Přicházely spolky s prapory, hasiči, Sokol, Orli, spolky německé s praporečníky v historických krojích i německé spolky studentské. Znojemsko sešlo se dnes celé bez rozdílu národnosti, Češi i Němci, svorně k uvítání hlavy státu.

Všude byl vzorný pořádek a klid. Školní děti, vojsko i ostatní obecenstvo řadilo se v klidu a rychle a po 10. hodině čekalo již všechno v řadách na příchod vzácného hosta. Krátce po 11. hodině přijelo první auto. Řady se pohnuly, ale bylo to malé zklamání, president v něm nebyl. Přijel v 11.30 hod. Vídeňskou třídou a ulicí na Vídeňce. Železniční most, vedoucí přes Vídeňskou ulici byl bohatě ozdoben kvítím a věnci, na mostě stály dvě bohatě zdobené lokomotivy a podle nich železniční zřízenci.

Auta zastavila se u oslavné brány na náměstí Republiky. Právě dozněly fanfáry z Libuše a hudba zahrála státní hymny. Pak se presidentovi hlásil starosta města dr. Mareš a ostatní civilní i vojenští hodnostáři. Po přehlídce čestné roty zastavil se president u skupiny děvčat. Žačka páté třídy české školy obecné Böhmová přivítala presidenta jadrným českým proslovem, žačka první třídy německé školy měšťanské Stägnerová proslovem německým. Obě slibovaly za děti, že se chtí přičiniti, aby si získaly bohatého vědění a staly se takto řádnými občany státu.
(...)
Na náměstí Komenského utvořilo žactvo gymnasia pyramidu, na jejímž vrcholu stál hoch s rozvinutým praporem, za touto pyramidou vítězů byla na náměstí Svobody tribuna D. T. J. Ulice k hradu byly věnčeny nepřetržitou guirlandou a na několika místech přepásány oblouky z pestrých stuh. V blízkosti hradu byla byla ulice obstoupena nejmenší školní drobotinou, českou i německou. Jejich jásavé volání podobalo se ptačímu cvrlikání, které nemělo konce. Na prostranství před zámkem bylo opět několik pěkných skupinek, mezi nimiž zvlášť upoutala pozornost jehlancovitá skupina dívek, nad nimiž vznášely se dlouhé splývavé fábory. Zde presidentu byla opět podána kytice a uvítalo ho kuratorium musea Kopalova. S věže starodávného hradu Přemyslovců zaznívaly fanfáry. President byl uveden do hradních místností, kde je nyní umístěno historické museum a odtud na vysoký pavlán. Tam bylo oficiální uvítání. Jakmile president vystoupil na pavlán, ozvaly se fanfáry od pavilonku s protější stráně a rozléhaly se ozvěnou čarovně krásným údolím Dyje.
(...)
Na zpáteční cestě.
(...)
V Dobšicích byl překvapen českou i německou mládeží, která s hasiči zastavila jeho auto, vstoupila do něho a odevzdala mu za Čechy a Němce po košíku třešní. Košíček malého Čecha bylo ozdoben trikolorou ve státních barvách, košíček děvčátka trikolorou německou. Kdosi z průvodu presidentova poznamenal, že by tento výjev mohl býti symbolický, setkávají-li se při takové příležitosti český klučina a německé děvčátko. K tomu dodal kterýsi místní občan: "A bylo by to dobré."
(...)

Lidové Noviny, 21. 6. 1924 - odpoledne

Před deseti lety a dnes.
H - Brno 21. června.
Deset let je jen vteřina v dějinách města, měřeno jen časem, ale těch deset let, které má Brno za sebou a kterých teď vzpomíná zase uprostřed slavnostního ruchu, se musí měřit událostmi, nejen časem, a takto měřeno je těchto deset let epochou nesmírnou a jedinečnou. Před deseti lety bylo Brno jevištěm vzpoury utištěné menšiny proti většině silnější početně i hospodářsky a podporované vším, co v této zemi a v onom státě mělo moc. Brněnský volkstag před devatenácti lety byl ještě vzpoura zoufalá, třeba byla vítězná - snad právě proto byla vítězná - sokolský slet před deseti lety byl již vzpourou uváženou, připravenou a sebevědomou. Dnes zase volají prapory na ulicích své barevné výzvy, zase se valí davy ulicemi s rozzářenými a odhodlanými tvářemi, ale jaký pohádkový rozdíl! Náčelník českoslovanského státu je hostem českého Brna, českého od starosty po policii, českého naveskrz. Hlava se točí, měří-li se vzpomínkami příboj událostí za pouhých deset let. Před deseti lety velká česká slavnost v Brně nutně byla bitvou - nejen v obrazném smyslu slova - dnes je tu česká slavnost, která je manifestací síly, která již zvítězila a která nemá s kým zápasit. Před deseti lety jsme lomcovali pouty nevědouce, že nás v příští chvíli sevrou pevněji než dříve, dnes svobodni radujeme se z návštěvy osvoboditele a představitele své svobody. A tehdejší nepřátelé slaví náš svátek zdvořile a uctivě s námi...
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Neděle v Brně.
v - Brno 21. června.
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Denní zprávy.
Očekávání.

Brno se připravilo a čeká.

Růženec radostných chvil je každé očekávání - jak teprve toto nejradostnější! Umlkají slova, aby mluvily vlajky na stožárech, na domech, v oknech, vlajky nám nejdražších a nejveselejších barev: červená-modrá-bílá. Vlají a třepetají se, jsou vnějšími projevy našich citů, vyjadřují a povzbuzují naši společnou radost.

Před třemi lety vítalo Brno pana presidenta, krajana a osvoboditele. Vzpomínáme dosud s rozechvěním na onen nepřetržitý příboj nadšení, jenž se rozléval ulicemi města, zachvacoval a vynášel kde koho z mělčin všednosti k vzácným výšinám nezapomenutelných dojmů a zážitků. Osvobozené Brno, české Brno ví nejlíp, čím vděčí myšlence a činu našeho osvoboditele. Náš vztah k němu je souhrn úcty a lásky, a není hranic, jimiž bychom mohli v nich býti omezováni.

Úcta a láska ať projeví se zase po třech letech dnes i zítra, ať nás všechny zase oživí, ať zesílí a zvroucní náš život!

Brno se připravilo a čeká.
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